Welche Antenne für DVB-T2? – Der große Ratgeber.

Welche Antenne für DVB-T2? – Der große Ratgeber.

DVB-T2 in Deutschland – Was hat sich geändert?

Seit der Umstellung auf DVB-T2 HD im Jahr 2017 empfangen Millionen Haushalte in Deutschland digitales Antennenfernsehen in hochauflösender Qualität. Doch nicht jede Antenne ist für den neuen Standard geeignet. In diesem Ratgeber erklärt Ihnen das Team von ASSATTES (assattes.com), worauf Sie beim Kauf achten müssen – und welche Antenne wirklich zu Ihnen passt.

Was ist DVB-T2 HD?

DVB-T2 ist der Nachfolger von DVB-T und überträgt Fernsehsignale digital über Antenne. Der entscheidende Unterschied: DVB-T2 HD überträgt Sender in Full HD (1080p) und nutzt eine effizientere Datenkompression (HEVC/H.265). Das bedeutet mehr Sender in besserer Qualität – aber auch neue Anforderungen an Empfangsgeräte und Antennen.

Brauche ich eine neue Antenne für DVB-T2?

Nicht unbedingt – aber es kommt auf Ihre alte Antenne an. Grundsätzlich gilt:

  • Außenantennen (UHF-Bereich): Viele ältere Außenantennen funktionieren weiterhin problemlos, da DVB-T2 im gleichen UHF-Frequenzbereich (470–790 MHz) sendet.
  • Zimmerantennen: Einfache Zimmerantennen reichen oft nicht aus – besonders in empfangsschwachen Gebieten.
  • Alte VHF-Antennen: Diese sind für DVB-T2 nicht geeignet, da die Sender auf UHF umgestellt wurden.

Außenantenne oder Zimmerantenne – Was ist besser?

Zimmerantenne

Geeignet für Haushalte in städtischen Gebieten mit starkem Sendesignal. Vorteile: einfache Installation, kein Bohren, günstig. Nachteile: empfindlich gegenüber Störungen, schlechtere Empfangsleistung in Randlagen.

Außenantenne

Die bessere Wahl für ländliche Gebiete oder Haushalte mit schwachem Empfang. Vorteile: deutlich stärkeres Signal, stabiler Empfang, auch bei schlechtem Wetter zuverlässig. Nachteile: Montage erforderlich, höhere Kosten.

Dachantenne

Die leistungsstärkste Lösung – ideal für Mehrfamilienhäuser oder Gebiete weit vom Sender entfernt. Eine Dachantenne versorgt mehrere Fernseher gleichzeitig über eine Antennenanlage.

Welche technischen Eigenschaften sind wichtig?

  • Frequenzbereich: Die Antenne muss den UHF-Bereich (470–790 MHz) abdecken.
  • Verstärkung (Gewinn): Gemessen in dB – je höher, desto besser der Empfang in schwachen Gebieten.
  • Aktiv oder passiv: Aktive Antennen haben einen eingebauten Verstärker – sinnvoll bei schwachem Signal oder langen Kabeln.
  • Richtantenne oder Rundstrahlantenne: Richtantennen empfangen gezielt aus einer Richtung (ideal wenn alle Sender vom gleichen Standort kommen). Rundstrahlantennen empfangen aus allen Richtungen.

Wie finde ich heraus, ob mein Empfang gut genug ist?

Nutzen Sie die offizielle Verfügbarkeitsprüfung unter www.dvbt2hd.de. Dort können Sie anhand Ihrer Postleitzahl prüfen, welche Sender in Ihrer Region empfangbar sind und wie stark das Signal ist.

Fazit: Die richtige Antenne für DVB-T2

Die Wahl der richtigen Antenne hängt von Ihrem Standort, der Entfernung zum Sender und den baulichen Gegebenheiten ab. Als Faustregel gilt:

  • Stadt, guter Empfang: Zimmerantenne reicht oft aus
  • Vorstadt / mittlerer Empfang: Aktive Außenantenne empfohlen
  • Land / schwacher Empfang: Dachantenne mit Verstärker notwendig

Bei ASSATTES finden Sie ein breites Sortiment an hochwertigen Antennen, Masten, Halterungen und Zubehör für DVB-T2 – direkt unter assattes.com. Bei Fragen zu Ihrer konkreten Situation helfen wir Ihnen gerne weiter – kontaktieren Sie uns direkt oder stöbern Sie in unserem Shop.

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